 Wenn der Kunde nicht zahlt, kommt dann ein Inkasso-Unternehmen ins Spiel? |
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Wenn eine Firma einen Finanzdienstleister beauftragt hat, ja. Ein Inkassounternehmen hat die Aufgabe, das Volumen nicht bezahlter Rechnungen zu reduzieren. Natürlich möchte jede Firma für ihre Leistung, beispielsweise die Auslieferung eines Fernsehers, auch eine Gegenleistung in Form der bezahlten Rechnung bekommen.
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 Schickt das Inkasso-Unternehmen seine Mitarbeiter zum Kunden, um die Schulden bei ihm einzutreiben? |
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Die Unternehmen der EOS Gruppe setzen auf einen konsequenten und direkten Kontakt. EOS DID beispielsweise kontaktiert die betroffene Person zunächst schriftlich mit einem individuellen Mahnschreiben. Führt dies zu keiner positiven Reaktion, versucht unser Callcenter (EOS Serviceline) die telefonische Ansprache. Versagen beide Ansätze, bemüht sich unser Außendienst vor Ort um eine Einigung.
Oberstes Prinzip unserer täglichen Arbeit ist die Einigung mit dem Schuldner. Denn nur so können alle Beteiligten zufrieden gestellt werden. Sollten die Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, wird eine spezialisierte Anwaltskanzlei mit der gerichtlichen Durchsetzung der Forderung beauftragt. Wenn nötig, verfolgen wir Forderungen bis zu 30 Jahre nach der Titulierung. Allerdings wird ein hoher Anteil unserer Forderungen außergerichtlich erledigt - und unser Kunde braucht sich um nichts zu kümmern.
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 Worin unterscheidet sich die Arbeit der EOS Inkassounternehmen von der eines Rechtsanwalts? |
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Wir arbeiten auf Erfolgsbasis. Im Falle eines Nichterfolges fällt, wenn überhaupt, lediglich eine geringe Bearbeitungsgebühr an. Die außergerichtliche Einigung hat absolute Priorität.
Grund: Gerichtliche Maßnahmen führen bei hoch verschuldeten Haushalten nur selten zum Erfolg und verursachen zusätzliche Kosten.
Anders als ein Anwalt kann die EOS Gruppe auf Tochterfirmen zurückgreifen, die einen professionellen Ablauf garantieren. Zwei Beispiele: EOS Field Services ist unser bundesweit agierender Außendienst, EOS Serviceline ein hochqualifiziertes Callcenter.
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 Ist eine Mitgliedschaft notwendig, um Leistungen der EOS Gruppe in Anspruch zu nehmen? |
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Nein, es wird lediglich eine Rahmenvereinbarung getroffen.
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 Muss ein Mindestauftragsvolumen an die EOS Unternehmen abgegeben werden? |
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Für die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden haben wir mit den Unternehmen unserer Gruppe das jeweils passende Geschäftsmodell. EOS DID beispielsweise hat sich auf mittelgroße bis große Auftraggeber spezialisiert, die ihre Forderungsausfälle mit einem hohen Grad an Automation professionell und zügig bearbeitet wissen wollen. Andere EOS Unternehmen, zum Beispiel SID, EOS VIK und EOS mercator bearbeiten auch kleinere Forderungsmengen individuell.
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 Kaufen die Unternehmen der EOS Gruppe auch Forderungen? |
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Ja, zum Beispiel EOS DID. Wir verfahren dabei folgendermaßen: Nachdem unsere Spezialisten eine Stichprobenkontrolle der offenen Forderungen durchgeführt haben, unterbreiten wir dem Kunden ein Kaufangebot.
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 Welche Kontrollmöglichkeiten haben die Kunden von EOS? |
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Offenheit ist uns sehr wichtig. Daher bieten wir unseren Kunden eine ganze Reihe von Kontrolloptionen an: Zu den Standards gehören monatliche Abrechnungen, die alle Zahlungen und deren Verrechnung anzeigen, sowie halbjährliche oder jährliche Inventuren des gesamten Bestandes.
Nach Absprache können jederzeit Revisionsbesuche vereinbart werden. EOS DID beispielsweise beauftragt außerdem in regelmäßigen Abständen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft" mit der unabhängigen Prüfung der Inkassoabwicklung.
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 Wie hoch ist die Erfolgsquote eines Inkassounternehmens? |
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Der Erfolg der Inkassotätigkeit kann konkret erst im Nachhinein beurteilt werden. Dazu müssen Zeitraum und Forderungsvolumen klar abgegrenzt sein. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass der Kunde den Grundstein für Erfolg beziehungsweise Misserfolg legt.
Zu den Einflussfaktoren gehören: Branche, Kundenstruktur, erfolgte beziehungsweise nicht erfolgte Bonitätsprüfung des Kunden, Belegbarkeit der Forderung (Stichwort: telefonische Bestellung, Anzahl der kaufmännischen Mahnungen), Abstände zwischen den Mahnungen und der Zeitraum bis zur Abgabe der Forderung an das Inkassounternehmen.
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